Infoevent Psychopathologie

Die Aussage ist klar: Coaching und das Führungsgespräch sind keine Psychotherapie und können eine solche nicht ersetzen. Voraussetzung beim Klienten ist - wie auch sonst im Coaching üblich - eine normale psychische und physische Stabilität und Belastbarkeit. Doch im Coaching merken wir oft nicht, dass die Grenzen und Übergänge fließend sind. Manchmal ist es eine Gratwanderung zwischen Coaching und Therapie. So sehen wir uns in der Begegnung mit unseren Klienten und Klientinnen immer wieder mal mit folgenden Fragen konfrontiert:

  • Wo beginnt und endet die „ normale“ Gesundheit, Stabilität und Belastbarkeit des Kunden?
  • Welche psychische Krankheiten gibt es, wie kann ich Symptome erkennen und einschätzen?  Ab wann werden Coaching Themen zu „ psychopathologischen Symptomen“?
  • Wo sind meine Möglichkeiten und wo liegen die Grenzen meiner eigenen Kompetenzen als Coach und Führungsperson? Wo sollte ich eventuell an einen Psychotherapeuten weiter verweisen?
  • Wie wirken Medikamente und welchen Einfluss haben sie auf das Gehirn und das Verhalten? 
  • Wie gehe ich mit Suizid Äusserungen um?
  • Welche  Konsequenzen ergeben sich jeweils daraus  für mich als Coach, Trainer und Führungsperson?  Wie gehe ich vor, welche Notfall Massnahmen kenne  ich?
  • Welche rechtlichen Folgen könnte dies für mich haben?
  • Wie bleibe ich als Coach bei all dem emotional stabil?

In meiner Funktion als Supervisorin werde ich immer wieder mit diesen Fragen von Seiten meiner Klienten konfrontiert, welche als Coach oder in der Führung arbeiten.
Vordergründig merken wir oft nicht, nimmt dieser Mensch Medikamente, verbirgt sich hinter seinem Verhalten eine Persönlichkeitsstörung, ist sein Burnout bereits eine Depression?

Meine ebenso klare Antwort:

  • Eine seriöse Anamnese mit einem Fragekatalog / Checkliste ist notwendig beim Erstgespräch.
  • Wichtige Adressen mit Telefonnummern für Notfallmassnahmen  parat haben.
  • Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten anstreben und Adressen zur Vermittlung haben.
  • Intervision und Supervision nutzen
  • Merke: jeder 30 Einwohner und jede 100 Einwohnerin der Schweiz stirbt durch Suizid. Dies ist nicht nur ein Phänomen in der Psychiatrie,  sondern betrifft uns als Thema im Coaching ebenso.


Mein Fazit: mittels verschiedener  Erfahrungen aus

  • Rückmeldungen meiner Teilnehmer an den Seminaren
  • Supervision mit meinen Klienten

und meiner eigenen Erfahrung, sowohl als Coach, wie auch als ehemalige Pflegefachfrau HF, Abteilungsleiterin, Bereichsleiterin ( Führungsperson im oberen Kader) und Körpertherapeutin in verschiedenen psychiatrischen Institutionen und als Erwachsenen Bildnerin für Pflegende und Assistenz Ärzte und Ärztinnen.

Eine Basis in psychopathologischem Grundwissen ist für die Arbeit mit unseren Kunden unerlässlich und ein wichtiger Bestandteil für die Kompetenzen als Coach, Behandler und Führungsperson.

Sylvia Bandini
Coach und Supervisorin BSO, NLP Lehrtrainerin IANLP,  Ausbilderin mit Eidg. Fachausweis, Pflegemanagerin, Körpertherapeutin

Kursgebühren CHF 0.–
Kompetenznachweis CHF 0.–
Einschreibegebühr CHF 0.–
Unsere deutschen Kunden können gerne auf das Deutschland Konto in Euro einbezahlen.
  • Sylvia Bandini

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